Eigene Schul-IT aus offenen Bausteinen
Quelloffen, wo es geht, und auf Servern, die Ihre Schule bestimmt.
Die immer schnelleren Veränderungen in unserer Welt sind stark technologiegetrieben. Soll Schule als System mit diesen Veränderungen mithalten, müssen gleichermaßen die Menschen und die Technologie darin beweglich sein. Deshalb geht es bei der Schulwerft um beides: Technologie, die beweglich ist und eine kooperative, innovative Schulkultur fördert.
- Anmeldung Ein Konto für alle Dienste. Personen, Gruppen und Rollen werden an einer Stelle gepflegt, jeder Dienst übernimmt sie von dort. Darin: Keycloak Mehr im Schulwerft Stack
- Zusammenarbeit Hier liegen Dateien, Kalender und E-Mail der Schule. Texte, Tabellen und Präsentationen lassen sich direkt im Browser bearbeiten. Darin: Nextcloud Collabora Stalwart Mehr im Schulwerft Stack
- Unterricht Moodle ist die Lernplattform für die Kurse. Freigegebene Apps aus dem Schulwerft App-Hafen lassen sich dort einbinden. Darin: Moodle Mehr im Schulwerft Stack
- Messenger Messenger und Videokonferenzen der Schule. Jede Klasse bekommt beim Anlegen einen eigenen Chatraum. Darin: Nextcloud Talk Mehr im Schulwerft Stack
- Schulwerft Lotse Der KI-Agent der Schulwerft sitzt im Messenger und erreicht Dateien, Kalender, Mail, Moodle-Kurse und Lern-Apps. Er arbeitet mit den Rechten der Person, die fragt, und fragt nach, bevor er etwas mit Wirkung auslöst. Darin: eigener KI-Server offene Sprachmodelle Mehr im Schulwerft Stack
- Apps für Unterricht und Organisation Lehrkräfte bauen eigene Lern- und Orga-Werkzeuge und teilen sie über den Schulwerft App-Hafen. Nach Prüfung und Moderation lassen sie sich per Link oder in Moodle einbinden. Darin: Schulwerft App-Hafen Mehr im Schulwerft Stack Zum Schulwerft App-Hafen
- Abläufe Beim Anlegen einer neuen Klasse entstehen Gruppe, Chatraum, Moodle-Kurs und Verteiler von selbst. Ein Antrag läuft direkt in Kalender, Fehlzeiten und Vertretungsplan. Darin: eigener Ablaufdienst Node-RED Mehr im Schulwerft Stack
Beides wird begünstigt, wenn die Technologie drei Prinzipien folgt.
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Offen
Wo es geht, setzt die Schulwerft auf Open-Source-Software und offene Schnittstellen. Damit wird ein Baustein einsehbar, anpassbar und austauschbar. Diese Offenheit ist gleichzeitig Signal: Offenheit füreinander, für Veränderung und für das, was noch keiner weiß.
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Souverän
Die Daten bleiben bei der Schule, und Entscheidungen treffen die Schule und die Menschen vor Ort, auch bei KI. Wer so arbeitet, kann Technologie frei und kreativ einsetzen, im Unterricht wie in der Verwaltung.
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Verbunden
Ein Konto für alle Dienste, Abläufe, die ineinandergreifen, und Wissen, das dort ankommt, wo es gebraucht wird: über die Lernentwicklung ebenso wie über die Organisation der Schule, in der ein großer Teil der Arbeit von Lehrkräften steckt. Verbunden sind damit auch die Menschen: Sehen drei Lehrkräfte, dass eine Schülerin in drei Fächern nachlässt, können sie gemeinsam reagieren, bevor das Zeugnis es zeigt.
Nach diesen Prinzipien ist der Schulwerft Stack gebaut, ein Konzept für Schul-IT aus offenen Bausteinen.
Die Schulwerft ist das Angebot von Julian Fischer in eigenem Namen.
Was die Schulwerft anders macht
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Selbst betreiben
Der Schulwerft Stack setzt auf quelloffene Bausteine. Eine Schule kann sie auf eigenen Servern betreiben oder einen Hoster ihrer Wahl beauftragen.
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Ineinander verbunden
Ein Konto gilt in allen Diensten. Abläufe verbinden die Dienste miteinander, zum Beispiel beim Anlegen einer neuen Klasse.
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Integrationen auf Anfrage
Braucht eine Schule eine Anbindung, die es noch nicht gibt, baut die Schulwerft sie. Danach steht sie allen Schulen offen.
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Hosting nach Wahl
Die Schule betreibt selbst, beauftragt ihren eigenen Dienstleister oder nimmt ein Komfortpaket bei einem Hosting-Partner der Schulwerft.
Die Hosting-Partner wählt die Schulwerft gerade aus.
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Der Schulwerft Lotse kennt die Schule
Der Lotse ist der KI-Agent der Schulwerft. Er bringt Informationen zu den Menschen, die sie brauchen. Er kennt die Organisation einer Schule, ihre Dienste und die Kurse, die Lehrkräfte in Moodle oder als OER bereitstellen. Fragen dazu beantwortet er in einem Chat.
Der Lotse arbeitet sparsam. Feste Werkzeuge und Regeln liefern den größten Teil einer Antwort, nachvollziehbar und bei gleicher Frage gleich. Das Sprachmodell ordnet die Anfrage zu und formuliert. Das braucht weniger Rechenleistung als ein Modell, das alles selbst erzeugt.
Hier auf der Website beantwortet der Lotse schon Fragen zur Schulwerft. Für Schulen entsteht er gerade.
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Rückmeldung mit Antwort
Rückmeldungen gehen direkt über den Lotsen ein. In einer eigenen Übersicht sieht die Schule, was daraus geworden ist, und legt fest, was der Lotse weiß.
Entsteht mit dem Lotsen für Schulen.
Schulwerft App-Hafen
Eine Lehrkraft baut eine App. Über den Schulwerft App-Hafen kommt sie zu den Schüler:innen. Nach Prüfung und Moderation lässt sie sich per Link oder in Moodle einbinden.
- Bauen. Eine Lehrkraft baut eine App und reicht sie ein.
- Prüfen. Die automatische Prüfung läuft, die Testfassung geht zur Freigabe.
- Freigeben. Die Moderation gibt die App frei.
- Katalog. Die App steht im Katalog, per Link oder in der Lernplattform.
- Lernen. Lernende arbeiten mit der App.
- Weitergeben. Eine andere Lehrkraft setzt die App ein und reicht eine eigene Fassung ein.
Schulwerft Stack
Schul-IT aus offenen Bausteinen, die die Schule selbst betreibt und umbauen kann. Prinzipien, Bausteine und ein Beispiel aus dem Betrieb. Wenn Sie über den Schulwerft Stack informiert werden wollen, können Sie Ihr Interesse vormerken.
- Nextcloud
- Collabora
- Moodle
- Keycloak
- Stalwart
- eigener Ablaufdienst
- Node-RED
- Open WebUI
- Schulwerft Lotse
Über Julian Fischer
Julian Fischer ist Lehrer und begleitet Schulen bei ihrer Entwicklung. Vorträge, Fortbildungen, Beratung, Honorare und Anfrage stehen auf jufi-edu.de.